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Inhalt

Boostbox Interkulturell
Projekt Lernendenmobilität
Checkpoint Anlass Bern
Intermundo Jahresbericht 2014
Wechsel im Intermundo Vorstands-Präsidium
Alina Reber: KV-Lehre erfolgreich abgeschlossen
Zufriedenheitsumfrage 2014

 
 

Boostbox Interkulturell


Jugendliche erwerben in einem Jugendaustausch wertvolle Kompetenzen. „Intercultural Learning“ wird in unserer heutigen globalisierten Gesellschaft immer wichtiger. Jugendliche haben nach einem Austausch jedoch vielfach Schwierigkeiten ihre Zugewinne, seien diese persönlicher, interkultureller oder beruflicher Natur, zu benennen. Das neu geschaffene Modul "interkulturelle Kompetenzen" des schon bestehenden Online-Portals Boostbox gibt Jugendlichen die Möglichkeit sich den vielschichtigen und komplexen Veränderungen bewusst zu werden, die im Austausch erworbenen Kompetenzen zielorientiert zu benennen und somit den enormen „Lernsprung“ zu erkennen.

Neben einer Selbst- und Fremdeinschätzung enthält die Boostbox Interkulturell auch eine Blogfunktion, die von Jugendlichen während ihres Austauschs genutzt werden kann.

Das Projekt wurde massgeblich von der Stiftung Mercator Schweiz finanziert und in Zusammenarbeit zwischen Intermundo, infoklick.ch und Microsoft Schweiz entwickelt.

Die neue interaktive Online-Plattform Boostbox Interkulturell wurde nach kreativer und intensiver Arbeit am 20. Mai 2015 lanciert: www.boostbox.ch (durch Registierung Zugang zu Boostbox Interkulturell).

 

Projekt Lernendenmobilität


Rund zwei Drittel der Schweizer Jugendlichen wählen nach der obligatorischen Schule eine Berufsbildung. Während Jugendaustausch in Gymnasien sehr bekannt ist, haben Lernende bisher kaum Zugang zu Austauschangeboten. Zwar zeigen verschiedene Studien, dass sowohl bei Lernenden, wie bei Betrieben grundsätzlich ein grosses Interesse vorhanden ist, aus zahlreichen Gründen finden in der Praxis aber nur sehr wenige Austausche statt. Bestehende Hürden abzubauen und Modellösungen für einen Austausch während der Lehre zu etablieren, ist das Ziel des Projektes Lernendenmobilität. Seit Mitte April ist Noemi Helfenstein als Projektmitarbeiterin während 18 Monaten bei Intermundo angestellt, um dieses Teilprojekt des Kompetenzzentrums Jugendaustausch voranzutreiben.

Warum gehen erst wenige Jugendliche während ihrer Lehre ins Ausland? Was sind mögliche Lösungen? Welche Austauschprogramme für Lernende gibt es bereits und wie funktionieren sie? Sowohl die Gespräche mit den Verantwortlichen bestehender Programme wie die Auswertung existierender Studien zeigen auf, dass die grösste Hürde das Fehlen einer Austauschkultur in der Berufsbildung ist. Dies führt zu einem mangelnden Bewusstsein für die bestehenden Möglichkeiten und die daraus resultierenden Vorteile, sowie zu einer geringen Bereitschaft Auslandsaufenthalte für Lernende überhaupt zu ermöglichen. „Das macht man halt während einer Lehre nicht“ ist die vorherrschende Meinung. Ein weiteres, immer wieder erwähntes Hindernis ist die aufwändige Koordination zwischen Berufsschulen, überbetrieblichen Kursen und Betrieben. Damit kein Schulstoff verpasst wird, finden bestehende Austauschangebote für Lernende meist in der schulfreien Zeit statt und dauern maximal vier Wochen. Die Gespräche mit den Verantwortlichen von bestehenden Programmen ergaben aber auch, dass - wo jemand vom Nutzen von Austauschen überzeugt ist - viel bewegt werden kann und wird. Motivation, und  nicht Geld, ist der entscheidende Faktor.  

Obwohl bereits einige Austauschprogramme für Lernende bestehen, ist das vorhandene Angebot noch klein und beschränkt sich vorwiegend auf das grenznahe Ausland. Mit Austauschangeboten für Lernende im weiteren Ausland, besonders auch im englischsprachigen Raum, sowie mit der vom Intermundo Qualitätszertifikat garantierten professionellen Vorbereitung und Begleitung kann Intermundo einen deutlichen Mehrwert bieten.

Am 28. Mai 2015 trafen sich VertreterInnen der Intermundo Mitgliedorganisationen zu einem ersten Workshop zum Thema Lernendenmobilität. Die Mitgliedorganisationen waren sich einig, dass das Projekt dazu beitragen soll, eine Austauschkultur in der Berufsbildung aufzubauen. Zu diesem Zweck soll durch geeignete Kommunikationsmassnahmen und das Erarbeiten von Best Practice ein grösseres Bewusstsein sowohl bei Jugendlichen, wie bei Ausbildenden, Betrieben und Schulen für die Möglichkeiten und Vorteile eines Jugendaustauschs während der Berufslehre geschaffen werden. Um gemeinsam an diesem Ziel zu arbeiten und eine aktive Beteiligung der Mitgliedorganisationen zu erlauben, wurde eine Projektgruppe gegründet. 


 

Checkpoint Anlass Bern


Nichts wie weg! ist ein Informationsanlass zu Austauschprogrammen, Freiwilligeneinsätzen und Kulturaustausch. Das Gemeinschaftsprojekt des Checkpoint, Kinder-, Jugend- und Familienservice Stadt Bern, und Intermundo, dem Schweizerischen Dachverband zur Förderung von Jugendaustausch, wird zweimal jährlich in Bern durchgeführt. 

Dieses Jahr am 28. Mai konnten wir den Checkpointanlass erstmals in den neuen Räumlichkeiten des Berner GenerationenHaus durchführen. Verschiedene Mitgliedorganisationen von Intermundo präsentierten ihre Programmvielfalt und Schwerpunkte ihrer Austauschtätigkeit. Am Infostand und beim Apéro bestand zudem die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Erfahrungen zu diskutieren. Auch dieses Jahr erreichten wir mit dem Anlass wieder viele Austauschinteressierte.

 
 

Intermundo Jahresbericht 2014

Mobilität und interkulturelle Verständigung – die Kernthemen von Intermundo – bleiben im Fokus aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen. Ein hohes Mass an Mobilität erfordert von allen Beteiligten grosse Sensibilität im Umgang mit anderen Kulturen. Gleichzeitig fördert ein Aufenthalt in einem fremden Kulturkreis die interkulturelle Kompetenz der Teilnehmenden. Austauschprogramm ist aber nicht gleich Austauschprogramm. Das Angebot von Austauschprogrammen im Markt ist immens, und die Qualität unterscheidet sich teilweise stark. Die Mitgliedorganisationen von Intermundo sind basierend auf hohe Qualitätsstandards zertifiziert und beraten Interessierte bei der Programmwahl. Sie wählen die Teilnehmenden sorgfältig aus und bereiten sie umfassend auf ihren Kulturaustausch vor. Während des Aufenthalts sorgen sie für professionelle Unterstützung und nach der Rückkehr bieten sie die Möglichkeit zur Reflexion der gemachten Erfahrungen. Nur so ist gewährleistet, dass die interkulturellen Bildungsziele erreicht werden können. Intermundo steht für diese Qualität im Jugendaustausch.

Jahresbericht 2014


 
 

Wechsel im Intermundo Vorstands-Präsidium

Marco Buser, langjähriges Vorstandsmitglied und Präsident des Vorstandes verabschiedet sich von Intermundo. Der Dachverband dankt ihm für seine wertvolle Arbeit im Vorstand und im Verband. Wir wünschen ihm alles Gute sowohl für die berufliche als auch private Zukunft.  

Das Vorstandspräsidium übernimmt Sabine Siegrist, ein weiteres langjähriges Vorstandsmitglied von Intermundo.
Wer wir sind

 

Alina Reber: KV-Lehre erfolgreich abgeschlossen

Alina Reber nimmt heute das eidg. Fähikgeitszeugnis entgegen und feiert ihren Lehrabschluss als Kauffrau. Intermundo gratuliert Alina zu ihrem erfolreich bestandenen Lehrabschluss. Als erste Lernende im Dachverband hat sie auf der Geschäftsstelle eine vielfältige Palette von Aufgaben wahrgenommen und das Team mit Freude, Motivation, jugendlichen Spirit und kreativen Ideen unterstützt. In Kürze bricht Alina nach Südfrankreich auf. Wir danken ihr herzlich für den geleisteten Einsatz und wünschen ihr privat als auch beruflich viel Erfolg und alles Gute.

 

Zufriedenheitsumfrage 2014

Jedes Jahr nehmen Schulen Austauschschülerinnen und Austauschschüler aus der ganzen Welt bei sich auf und integrieren sie während einem Jahr in den Schulalltag. Die Schulen fördern auf diese Weise den Jugendaustausch auf lokaler Ebene und tragen aktiv dazu bei, dass Jugendliche einen Einblick in eine andere Kultur erhalten. Intermundo und seine Mitgliedorganisationen arbeiten mit diesen Schulen intensiv zusammen. Die fruchtbare Zusammenarbeit wird regelmässig evaluiert. Mit der Zufriedenheitsumfrage 2014 fühlte Intermundo den Puls der Schulen und bekam wertvolle Rückmeldungen. Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Umfrageergebnisse: pdf deutsch / pdf français.
 


Agenda

Nichts wie weg: Infoabend am 27. August im Berner GenerationenHaus
Es gibt viele verschiedene Formen von Jugendaustausch: Au-pair, Schulaustausch, Freiwilligeneinsätze, Sprachaufenthalte ...
Die Mitgliedorganisationen von Intermundo informieren mit Erlebnisberichten und Wissenswertem über die Möglichkeiten und beantworten individuelle Fragen.
 
Intermundo - Schweizerischer Dachverband zur Förderung von Jugendaustausch
Intermundo ist der Dachverband der nicht gewinnorientierten Jugendaustausch-Organisationen. Er setzt sich dafür ein, dass alle Jugendlichen die Möglichkeiten haben, durch einen Jugendaustausch interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Das Intermundo-SQS-Zertifikat garantiert, dass die angeschlossenen Organisationen nach hohen, regelmässig extern überprüften, Qualitätsstandards arbeiten. Auf intermundo.ch/austauschprogramme befindet sich eine Suchmaschine für Austauschprogramme der zertifizierten Organisationen.
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