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Zusammen mit den vier Austauschorganisationen, AFS, International Experience, Rotary und YFU, publiziert Intermundo den Newsletter Jugendaustausch & Schule. Der Newsletter richtet sich an Schulen und Behörden und wird viermal im Jahr per E-Mail versendet.

Jugendaustausch & Schule - Frühling 2017


Fokus auf Gastfamilien
Begleitung während des Austauschjahres
Die erste gehörlose Schweizer Austauschschülerin
Ein Austauschjahr hinterlässt Spuren
Botschafterin für Gehörlose: Lara in Costa Rica

Fokus auf Gastfamilien

Fast immer, wenn über Jugendaustausch gesprochen wird, liegt der Fokus auf den Austauschschüler/-innen. Jugendaustausch wäre aber nicht möglich ohne das Engagement von Gastfamilien. Gastfamilien laden Austauschschüler/-innen ein, Teil der Familie zu werden, und sie bieten ihnen ein zweites Zuhause in der Welt.
 
Dabei handeln Gastfamilien von Intermundo-Organisationen nicht aus finanziellen Beweggründen, sondern aus Freude am Neuen und aus Interesse am Gegenüber und am interkulturellen Austausch. Gastfamilien prägen die Austauscherfahrungen „ihrer“ Austauschschüler/-innen und sie werden von „ihren“ Austauschschüler/-innen geprägt. „Alle Beteiligten erleben gewisse Dinge als fremd, anders oder auch ‚falsch‘. Und alle können daran wachsen, wenn sie solche Unterschiede stehen lassen und ein Stück weit aushalten lernen. Letztlich geht es um den gegenseitigen Respekt“, fasst ein Gastfamilienmitglied seine Erfahrung zusammen.
 
Dank der Offenheit und dem Mut von Gastfamilien werden aussergewöhnliche Austauscherfahrungen möglich und es entstehen Verbindungen zwischen Menschen und Kulturen.
 
Merci.

Begleitung während des Austauschjahres

Die Intermundo-Austauschorganisationen legen grossen Wert darauf, die ausländischen Schüler/-innen – nach einer guten Vorbereitung – auch während ihres Aufenthaltes in der Schweiz gut und stetig zu begleiten. Allerdings sind nicht nur die Vertreter/-innen der Austauschorganisationen wichtige Ansprechpersonen für die internationalen Jugendlichen, sondern vor allem auch die Gastfamilien, die Lehrpersonen und die Freunde.
Die Gastfamilie, meine Familie in Japan, der Rotaryklub, die Schule, meine Freunde und Freundinnen... Wirklich viele Leute betreuen mich in meinem Austauschjahr.
Aber ich denke, dass bei mir die Gastfamilien, Freunde und Freundinnen die grösste Rolle spielen. Als ich etwas Probleme hatte, konnte ich immer mit ihnen sprechen. Wenn ich rede, hören sie mir immer zu und helfen mir mit den besten Lösungen. Ich kann mir nicht vorstellen, ohne sie in der Schweiz zu leben.

Sakiko Ohki aus Japan

Die erste gehörlose Schweizer Austauschschülerin

Fröhlich radelt Katia auf dem Heimweg zu ihrer Gastfamilie die Kanäle entlang durch Groningen. Katia ist eine 18-jährige Austauschschülerin aus Bex im Kanton Waadt, die für ein Jahr im Norden Hollands lebt. Eigentlich ein ganz normales Bild , aber eben doch nicht ganz. Denn Katia ist gehörlos.

„Ich glaubte nicht, dass so etwas wie ein Austauschjahr möglich ist“, sagt Katia. Jetzt, zwei Jahre später, strahlt Katia und erzählt von ihrer Gastfamilie und von den Erfahrungen, die sie während dem Austausch machen konnte. „In Holland hat sich für mich alles verändert“, sagt Katia. „Meine Gastfamilie, meine Lehrerinnen, meine Dolmetscherin, meine Mitschüler – alle haben an mich geglaubt. Sie haben mich in der Überzeugung bestärkt, dass auch ich etwas erreichen kann, wenn ich es wirklich will. Wenn ich an mich glaube.“

Bei YFU freut man sich, dass auch Jugendliche wie Katia eine Austauscherfahrung machen können, dass auch junge Menschen wie sie die Möglichkeit bekommen, ihren Weg im Leben zu finden.

Katia ist die erste Gehörlose der Schweiz, die ein Austauschjahr gewagt hat. Entdecken Sie Katias Erfahrung im TV-Beitrag von Radio Télévision Suisse. 
Ich habe gelernt, stark zu sein - mutiger. Ich weiss jetzt, wer ich bin.
Katia Pahud, 18, gehörlos, Bex VD.
TV-Beitrag Radio Télévision Suisse

Ein Austauschjahr hinterlässt Spuren

Guido Zemp, Ansprechperson für Austauschschüler/-innen an der Kantonsschule Wetzikon, berichtet über ein persönliches Erlebnis, welches ihm aufgezeigt hat, wie prägend ein Austauschjahr sein kann.

“Die Spuren, die der Schüleraustausch hinterlässt, zeigen sich oft in persönlichen Begegnungen: Letzte Woche überraschte uns ein Besuch von Miki, die 2014/15 ein Austauschjahr an der KZO absolviert hatte. Da sie in Japan bald ein anstrengendes Hochschulstudium beginnen wird und wahrscheinlich für längere Zeit keine grossen Reisen mehr unternehmen kann, wollte sie unbedingt noch einmal zurück in die Schweiz kommen. Miki zeigte ihrer Mutter die ehemalige Schule, besuchte ihre Klasse und sprach mit verschiedenen Lehrpersonen. Wir freuten uns alle sehr über den Besuch und staunten nicht schlecht über ihre immer noch sehr guten Deutschkenntnisse.”

Die Kantonsschule Zürcher Oberland in Wetzikon bietet sowohl ein Lang- wie auch ein Kurzzeitgymnasium an. Heute besuchen 1300 Schülerinnen und Schüler die Schule. Die KZO setzt sich sehr für die Möglichkeit von Auslandsaufenthalten ein – sowohl für Schweizer Schüler/-innen wie auch für Gastschüler/-innen aus diversen Ländern. An der KZO kümmern sich mehrere Betreuer um (in- und ausländische)  Austauschschüler/-innen.

Botschafterin für Gehörlose: Lara in Costa Rica

2014 hat AFS Schweiz das «Ambassador-Stipendium» für be­sonders engagierte Austauschteilnehmende lanciert und die junge Aargauerin Lara Siebenhaar hat mit ihrer Projektidee überzeugt: Sie hat ihr AFS-Jahr 2016 in Costa Rica genutzt, um schwerhörigen und gehörlosen Jugendlichen die Idee des Kultur­austausches näher zu bringen.

Als Schwester eines gehörlosen Jungens hat Lara erkannt, dass Gehörlose in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens nicht die gleichen Möglichkeiten haben wie Hörende. Lara findet aber, dass auch für hörbeeinträchtigte Jugendliche der Traum von einem Austausch möglich sein sollte. Ihr Projekt befasst sich deshalb mit der Thematik "Gehörlosenintegration in unserer Gesellschaft". Das Ziel des Projektes ist es, den Grundbaustein für einen Austausch von gehörlosen Jugendlichen zwischen der Schweiz und Costa Rica zu legen. Der Wunsch wäre, dass das Projekt in einiger Zeit auch auf weitere Länder ausgeweitet werden könnte. Dazu muss ein Netz mit kompetenten Gastfamilien aufgebaut und die Idee des Austauschprojektes in Gehörlosenkreisen weiterverbreitet werden.
Seit ihrer Rückkehr im Januar 2017 arbeitet Lara mit AFS an der Umsetzung ihres Projekts.

Weitere Infos über Laras Projekt: 
www.laraencostarica.com

Agenda

Info-Abend Nichts wie weg
Die Mitgliedorganisationen von Intermundo informieren publikumsnah und offen über die Programme des interkulturellen Austauschs. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 

Basel, 11. Mai 2017 
18 Uhr

GGG Stadtbibliothek Basel
 
Mehr Infos
Anmeldung Basel
Intermundo - Schweizerischer Dachverband zur Förderung von Jugendaustausch
Intermundo ist der Dachverband der nicht gewinnorientierten Jugendaustausch-Organisationen. Er setzt sich dafür ein, dass alle Jugendlichen die Möglichkeiten haben, durch einen Jugendaustausch interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Das Intermundo-SQS-Zertifikat garantiert, dass die angeschlossenen Organisationen nach hohen, regelmässig extern überprüften, Qualitätsstandards arbeiten. Auf intermundo.ch/austauschprogramme befindet sich eine Suchmaschine für Austauschprogramme der zertifizierten Organisationen.
 
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