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Inhalt

Vorbereitungstreffen für Austauschschüler/innen
Gastfamilien
Schuleintritt von Austauschschüler/innen: die ersten Tage
Boostbox Interkulturell
Intermundo Austauschforum
Zufriedenheitsumfrage 2014
Downloads für Schulen

 


Vorbereitungstreffen für Austauschschüler/innen


Bevor Schweizer Austauschschüler/innen in ihr Wunschland abreisen und ihr Austauschjahr oder -semester starten, werden sie von den Intermundo Austauschorganisationen intensiv auf diesen neuen Lebensabschnitt vorbereitet.
Während eines Vorbereitungstreffens stehen verschiedene Themen auf dem Programm. Was erwartet die Jugendlichen in der Gastfamilie? Was könnten die "Fettnäpfchen sein" und wie verhindert man diese? Wie spielt sich der Schulalltag an einer Highschool ab?

Die kulturellen Eigenheiten und Sitten der Gastländer werden besprochen und vorgestellt. Regeln, die es während des Austauschs einzuhalten gilt, und der Versicherungsschutz sind ebenfalls wichtige Themen. Die Austauschschüler/innen übernehmen in dieser Zeit oft zum ersten Mal in ihrem Leben die Verantwortung für sich selber und sollen genau wissen, was auf sie zukommt.
Durch Rollenspiele werden Themen wie "Heimweh" und "neue Freunde finden" aufgenommen und in der Gruppe besprochen. Die Jugendlichen sehen, dass sie mit ihren Ängsten nicht alleine sind und können sich mit Gleichgesinnten austauschen.

Für die Austauschorganisationen ist es eine gute Gelegenheit, die Austauschschüler/innen nochmals intensiv zu erleben und besser kennenzulernen. Während des Auslandsaufenthaltes sind sowohl die Austauschorganisationen als auch die lokalen Betreuungspersonen und Organisationen Anlaufstelle bei Problemen und Schwierigkeiten. Auf diese Weise können die Jugendlichen bei Bedarf jederzeit professionell und kompetent unterstützt werden.

Am Ende des Vorbereitungstreffens sind zudem die Eltern für eine eigene Informationsrunde eingeladen. Ziel ist, dass alle wissen, was auf sie zukommt und wie sie in heiklen Situationen richtig reagieren können, damit sie dem Austausch gelassen entgegensehen können.
Diese Vorbereitung ist die Feuertaufe vor dem eigentlichen Abenteuer. Neue Freundschaften werden geschlossen und nebst intensiven Workshops darf auch gelacht werden.



 

Gastfamilien

Die Gastfamilie ist ein tragendes Element des weltweiten Jugendaustauschs und für die Gastschüler/innen eine sichere Insel, von der aus sie ihr Gastland entdecken und ihr soziales Netzwerk aufbauen können. Durch repräsentative Umfragen ist belegt, dass Gastfamilien wesentlich zur sozialen Integration der Jugendlichen im Gastland beitragen und so einen wichtigen Beitrag zu deren Entwicklung von Selbstwertgefühl, persönlicher Entwicklung und Kreativität sowie zur emotionalen Stabilität nach der Rückkehr beitragen können. Doch nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für die Gastfamilien ist es ein Gewinn eine Gastschülerin oder einen Gastschüler aufzunehmen. Die Aufnahme von Jugendlichen bringt neue kulturelle Aspekte in das Familienleben ein und hilft, hinter bestehende Stereotypen zu blicken sowie die Facetten einer anderen Kultur zu entdecken.

 

Schuleintritt von Austauschschüler/innen: die ersten Tage


Wenn eine Austauschschülerin oder ein Austauschschüler in die Schule eintritt, so stellt dies für sie oder ihn – nach dem Abschied von zu Hause und der Einführung in die Gastfamilie – einen weiteren grossen Schritt dar. Verständlicherweise fühlen sich viele Jugendliche in dieser Situation etwas überwältigt und schätzen es dementsprechend, wenn sie Unterstützung erhalten. Diese kann zum Beispiel darin bestehen, dass sie von einer Lehrperson in Empfang genommen und in ihre neue Klasse eingeführt werden. Je nachdem kann es auch hilfreich sein, wenn Austauschschüler/innen einen Klassegötti oder ein Klassengotti zur Seite gestellt bekommen. Sollen sich Austauschschüler/innen an einer Schule willkommen fühlen, ist es wichtig, dass sie nicht als (mehr oder weniger) gebetene Überraschungsgäste behandelt werden, was voraussetzt, dass Lehrpersonen rechtzeitig informiert und gewisse administrative Aufgaben (Einrichtung eines E-Mail-Kontos, Ausstellung eines Schülerausweises, Reservation eines Schliessfachs etc.) zeitnah erledigt werden.

Hat ein Austauschschüler oder eine Austauschschülerin nach einigen Tagen den ersten (Kultur-)Schock überwunden, ist ein Gespräch zwischen ihm bzw. ihr und der austauschverantwortlichen Lehrperson sinnvoll. In diesem Gespräch soll der Austauschschüler oder die Austauschschülerin klar und deutlich über die Erwartungen informiert werden, die von Schulseite her bestehen (lückenloser Unterrichtsbesuch, aktive Mitarbeit in allen/ausgewählten Fächern, Eigeninitiative etc.). Ferner bietet es sich an, dass auch eine Vereinbarung über Leistungs- und Entwicklungsziele, welche die Jugendlichen erreichen sollen, getroffen wird. So unterstützt, haben die Austauschschüler/innen die besten Voraussetzungen, um die ersten Schritte hin zur Integration in der neuen Klasse und Schule zu meistern.

Schulleitungsmitglieder sowie Klassen- und Fachlehrpersonen finden in der Broschüre „Jugendaustausch macht Schule“ Anregungen, wie Austauschschüler/innen bei ihrer Integration unterstützt werden können.

 

Boostbox Interkulturell


„Intercultural Learning“ und damit verbundene Auslandsaufenthalte werden in unserer heutigen globalisierten Gesellschaft immer wichtiger. Jugendliche, die aus einem Austausch zurückkommen, haben jedoch vielfach Schwierigkeiten ihre Zugewinne, seien diese persönlicher, interkultureller oder beruflicher Natur, zu benennen. Die interkulturelle Erweiterung des schon bestehenden Online-Portals Boostbox bietet diesen Jugendlichen sich den vielschichtigen und komplexen Veränderungen bewusst zu werden, die im Austausch erworbenen Kompetenzen zielorientiert zu benennen und somit den enormen „Lernsprung“ zu erkennen.

Neben einer Selbst- und Fremdeinschätzung enthält die Boostbox Interkulturell auch eine Blogfunktion, die von Jugendlichen während ihres Austauschs genutzt werden kann. Zudem bietet die Boostbox handlungsorientierte Lernszenarien, die für den Einsatz im Unterricht geeignet sind und für Lehrpersonen gratis zur Verfügung stehen.

Das Projekt wurde massgeblich von der Stiftung Mercator Schweiz finanziert und in Zusammenarbeit zwischen Intermundo, infoklick.ch und Microsoft Schweiz entwickelt.
Die neue interaktive Online-Plattform Boostbox Interkulturell wurde nach kreativer und intensiver Arbeit am 20. Mai 2015 lanciert: www.boostbox.ch (durch Registierung Zugang zu Boostbox Interkulturell).
Hier einige Impressionen des Presse-Events:



 
 
 

Intermundo Austauschforum


In neuer Form findet am 11. November 2015 im aki in Zürich das Austauschforum von Intermundo mit seinen angeschlossenen Organisationen statt. Erstmals präsentiert sich das Forum mit einem neuen Ansatz: Im Mittelpunkt des Anlasses für Austauschverantwortliche und interessierte Lehrpersonen steht ein Referat zum Thema interkulturellen Austausch. Im Anschluss werden in bewährter Form aktuelle Herausforderungen und Interessen zwischen den Schulen und Austauschorganisationen diskutiert und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet.

Wann: 11. November 2015, 18:30-20:00
Wo: aki, Zürich
Anmeldung 
Die Teilnahme am Austauschforum ist gratis.

 

Zufriedenheitsumfrage 2014


Die Auswertung der im Frühjahr 2014 bei den am internationalen Schüleraustausch beteiligten Schulen durchgeführten Zufriedenheitsumfrage bestätigt insgesamt die bisherige positive Einschätzung des individuellen und kollektiven Nutzens der Austauschprogramme.

Für die befragten Schulvertreter/innen steht ausser Zweifel, dass auch Schweizer Schüler/innen von der Präsenz der Austauschteilnehmenden in ihren Klassen profitieren können. Besonders ausgeprägt sehen sie den Gewinn im Hinblick auf die Neugier auf andere Kulturen und die Stärkung der interkulturellen Kompetenzen.
Erfreulich ist die bereits hohe Nutzung der Gastschüler/innen als Ressource in verschiedenen dazu besonders geeigneten Fächern wie Fremdsprachen, Geografie und Geschichte.
Zentrales Anliegen ist den meisten Schulen, wie auch den Austauschorganisationen, eine Erfolg versprechende Auswahl motivierter, sprachbegabter und leistungswilliger Gastschüler/innen im Herkunftsland.
Auch die sprachliche Vorbereitung der Gastschüler/innen und eine bessere zeitliche Koordination des Eintrittsdatums bleiben wichtige Themen.

Auf einige Wünsche, zum Beispiel jenen nach Darlegung der finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten haben die Austauschorganisationen im letzten Newsletter bereits Auskunft geben können.
Die Austauschorganisationen wollen aus der Umfrage möglichst grossen Nutzen für alle Beteiligten ziehen und freuen sich auf eine weitere ergiebige Zusammenarbeit mit den am Schüleraustausch beteiligten Schulen.

Die Zusammenfassung der Umfrageergebnisse finden Sie auf der Intermundo-Webseite: Zufriedenheitsumfrage (PDF).

 

Downloads für Schulen


Die Infothek auf der Intermundo-Webseite bietet Schulen, die Austauschschülerinnen und Austauschschüler aufnehmen, hilfreiche Dokumente und Informationen an. Alle Unterlagen sind frei downloadbar. In den letzten Jahren hat die Arbeitsgruppe Schule unter anderem Checklisten zur Integration von Austauschschülerinnen und Austauschschüler in den Schulalltag, eine PP-Präsentation warum Jugendaustausch an Schulen wichtig ist und Best-Practice Beispiele anderer Schulen erarbeitet und aufgeschaltet.

Der neuste Download informiert über das wichtige Thema Stipendien im Jugendaustausch. Zudem sind zwei neue Übersichten für Schulen verfügbar: Eine thematisiert die Terminierung des Sprachunterrichts während das andere Dokument Auskunft gibt, welche Organisationen welche Kosten im Schulbereich übernehmen.

 

Agenda

Nichts wie weg: Infoabend am 27. August 2015 im Berner Generationen Haus
Auslandsaufenthalte sind vielfältig: Die Mitgliedorganisationen von Intermundo informieren mit Erlebnisberichten und Wissenswertem über verschiedene Austauschprogramme.

Intermundo Austauschforum für Schulleitungen und Lehrpersonen: Mittwoch, 11. November 2015, 18:30-20:00, im aki Zürich. Alle am Schulaustausch beteiligten Schulleitungs- und Lehrpersonen sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen und Anmeldung.
 

Intermundo - Schweizerischer Dachverband zur Förderung von Jugendaustausch
Intermundo ist der Dachverband der nicht gewinnorientierten Jugendaustausch-Organisationen. Er setzt sich dafür ein, dass alle Jugendlichen die Möglichkeiten haben, durch einen Jugendaustausch interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Das Intermundo-SQS-Zertifikat garantiert, dass die angeschlossenen Organisationen nach hohen, regelmässig extern überprüften, Qualitätsstandards arbeiten. Auf intermundo.ch/austauschprogramme befindet sich eine Suchmaschine für Austauschprogramme der zertifizierten Organisationen.
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