Inderaktiv – Insights aus einem deutsch-indischen Interview

Inderaktiv – Insights aus einem deutsch-indischen Interview


 

Namaste lieber Leser,

ein typisch indischer Unternehmer besitzt meist mehrere Firmen. Er führt oder übernimmt nicht nur ein Unternehmen, sondern beteiligt sich an anderen Firmen, gründet mehrere eigene oder ist Initator von verschiedenen nachhaltigen Projekten.

Typisch indisch könnte man daher auch den Deutschen Herrn Norman Weiß bezeichnen. Er ist nicht nur Gründer und Geschäftsführer der ME Industries Group, sondern auch Business Broker und gründete Unternehmen in Deutschland, Hong Kong und Chicago. Als Kämpfer für industrielle digitale Wertschöpfung in Bayern entwickelt er digitale Geschäftsmodelle. Mit der Auszeichnung zum Top 100 Innovator 2016 des deutschen Mittelstandes gehört sein Unternehmen ME Engineering zu den Schrittmachern der Branche. Heute stellt er Your success in India sein neuestes internationales Projekt vor.
 


Interview mit Herrn Norman Weiß, Geschäftsführer der ME Industries GmbH


 
Your success in India (YSII): Herr Weiß, als Geschäftsführer der ME Industries GmbH bewegen Sie sich seit vielen Jahren auf dem internationalen Parkett. Inwiefern spielt Indien eine Rolle für Ihr Unternehmen? 

Weiß: Indien ist ein phantastisches Land in vielerlei Hinsicht, kulturell als auch wirtschaftlich. Indien wird bzw. ist für unsere Kunden aus den Bereichen Elektronikfertigung und Gas-Analyse ein strategisch wichtiger Markt. Wir finden heute schon Geräte unserer Amluk-Serie aus dem Segment Gas-Analyse auf dem indischen Markt, ohne dass wir diese direkt dorthin geliefert haben. Als ein Dienstleister für global agierende Unternehmen sind wir z.B. schon jetzt mit Abteilungen oder Dienstleistern unserer Kunden in Kontakt, die ihren Sitz in Indien haben. Ein gutes Beispiel ist die in Indien ansässige Buchhaltung eines großen Kundenunternehmens.

YSII: Internationales Business liegt Ihnen! Daher planen Sie jetzt ein neues länderübergreifendes Projekt mit dem Arbeitstitel „RB 14“. Was dürfen wir uns darunter vorstellen? 
 
Weiß: "Ich glaube, dass die Zeit den Menschen gehört, denn wir Menschen sind das wertvollste Asset auf der Welt. Zeit gehört nicht in digitalisierbare Prozesse und Abläufe oder mühsamen Netzwerkaufbau. Wir Menschen können mit Zeit viel mehr anfangen, denn wir können Neues erschaffen."
Meinem Zitat aus dem Jahre 2015 wollte ich Taten folgen lassen und habe 2016 das Projekt RB14 initiiert. „RB14 - Digitalisierung.Mittelstand“ soll dem Mittelstand in Bayern und Deutschland ein greifbares und authentisches Vorbild für den smarten Weg zu INDUSTRIE 4.0 sowie ein ehrlicher Sparringspartner für die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle sein.
 
Dafür lässt nun ME Industries seine eigene Produktion und Administration und die seiner Partner im Öko-System RB14 (der Name kommt übrigens von der Anschrift: Robert-Bosch-Str. 14 in Sauerlach bei München) gläsern werden. So wird der moderne Vierklang aus digitaler Produktion & Administration, intelligentem Gebäude und smarter Logistik erlebbar und glaubwürdig aufgezeigt.

Neben dieser unternehmensübergreifenden Plattform-Ökonomie wird RB14 zukünftig eine authentische Plattform oder besser ein Schmelztiegel für den deutschen und ausländischen Mittelstand, Start-ups und Wissenschaft. Ich nenne es oft eine Geschäftsmodell-Schmiede.
 

YSII: Sprechen wir zunächst über Indien – wie möchten Sie indische Unternehmen unterstützen, in Deutschland Fuß zu fassen? Profitiert die deutsche Wirtschaft dabei auch?
 
Weiß: Generell soll ausländischer Mittelstand in RB14 integriert werden, um ihn nachhaltig zu verankern und somit der Region neue Impulse zu geben oder Wertschöpfungsketten zu verkürzen, als auch um eine eindeutige Rechtsgrundlage für gemeinsame Geschäfte zu schaffen.
Dazu laden wir gern indische Unternehmen ein, ein aktiver Teil von RB14 zu werden. Sie können Teil eines lebenden Öko-Systems werden. Durch das aktive Miteinander werden am Ende die PS viel schneller auf die Straße gebracht, als wenn sich jedes Unternehmen allein ein einsames Büro in einem Wolkenkratzer mietet.
Wir stellen Büroflächen, helfen bei administrativen Aufgaben, öffnen Vertriebstüren, stellen bei Bedarf den Geschäftsführer oder unterstützen bei der ersten Einstellung eines Mitarbeiters. Der Partner soll sich auf sein Produkt konzentrieren, das muss überzeugen – wir übernehmen den Rest.
 

YSII: Und inwiefern helfen Sie deutschen Unternehmen im Ausland auf die Sprünge?
 
Weiß: Dem deutschen Mittelstand wird neben dem smarten Weg in die Digitalisierung auch aufgezeigt, wie eine Expansion nach China, Indien und in die USA gelingen kann. Wir haben mit der ME Industries über viele Jahre Geschäftsbeziehungen in China, Indien und den USA aufgebaut.
Diese Netzwerke sowohl als auch die Netzwerke unserer Partner vor Ort stellen wir gern anderen Mittelstandskollegen zur Verfügung. Ein Beispiel: 700 Vertriebler eines Partners verteilt in China bringen zügiger ein Feedback zu einem bestimmten Produkt als ein oder zwei deutsche Vertriebsmitarbeiter, die allein ganz China erobern müssen. Man muss Mittelstandskollegen nicht die eigenen Fehler wiederholen lassen.
 

YSII: ME Industries GmbH selbst ist in Indien nicht mit einem Vertriebspartner oder einem Büro vertreten –  warum?
 
Weiß: Wie viele Mittelständler habe ich Ziele und Träume, aber am Ende auch begrenzte Ressourcen. Ich glaube, ich habe mir das Beste zum Schluss aufgehoben.
 

YSII: Überlegen Sie nur 5 Sekunden – welches GEFÜHL ist Ihnen von Ihrer ersten Geschäftsreise nach Indien in Erinnerung geblieben?
 
Weiß: Warmherzigkeit!
 

YSII: Vielen Dank, Herr Weiß, dass Sie sich Zeit genommen haben für dieses informative Interview! Weitere Informationen über RB 14 finden unsere Leser hier in einer Präsentation innerhalb des Profils von Herrn Weiß. Mehr zu ME Industries können Sie hier nachlesen.

 

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Ich wünsche Ihnen noch viele laue Sommerabende!
 
Herzliche Grüße,

Ihre Martina Maciejewski
Inhaberin / Owner
www.success-in-india.com

 
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