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Unser Newsletter - R.U.S.Z Flankerl
5. Ausgabe - Oktober 2022
Liebe Freundinnen und Freunde des R.U.S.Z,

im aktuellen Flankerl erzÀhlen wir euch, wie man eine Waschmaschine richtig verwendet und wartet, Sepp Eisenriegler ist im Interview bei der Franchise-Jause und das re:pair Festival findet noch bis zum 6. November an verschiedenen Orten in Wien statt.
Weitere Themen: Kleidung soll repariert werden und wir behandeln das Thema der Energieeffizienz bei elektrischen und elektronischen GerĂ€ten. DarĂŒber hinaus stellen wir eines unserer vielen neuen Projekte vor und freuen uns, dass endlich in der ganzen EU einheitliche Ladekabel fĂŒr Smartphones, Tablets und Kameras kommen werden. 
Gemeinsam statt einsam: Wir suchen Partner*innen fĂŒr unser ökosoziales Franchising-System!
Nicht zuletzt ehren wir die GrĂŒnderin von Repair-CafĂ©s: Martine Postma.

Wir wĂŒnschen schönes Schmökern,
Eure R.U.S.Z - Redaktion
Diesmal im R.U.S.Z Flankerl:
1. Wie man eine Waschmaschine richtig verwendet und wartet
2. Welche GerÀte reparieren wir im R.U.S.Z?
3. Sepp Eisenriegler im Interview bei der „Franchise-Jause“
4. Besuche das re:pair Festival im Volkskundemuseum bis zum 6.11.!
5. "Wer kaputte Klamotten repariert, repariert ein kaputtes System"
6. Funktionierende GerÀte auszutauschen ist nicht energieffizient!
7. Erasmus+: „Lernwerkstatt nachhaltiger Umweltschutz“
8. Einheitliches Ladekabel fĂŒr Smartphones kommt!
9. Ökosoziales Franchising Ă  la R.U.S.Z: FĂŒr die Reparaturinfrastruktur der Zukunft
10. Auszeichnung fĂŒr die GrĂŒnderin von Repair-CafĂ©s: Martine Postma
 
Viel Spaß beim Lesen!
1. Wie man eine Waschmaschine richtig verwendet und wartet
                                                                   Bildquelle: R.U.S.Z
Auf dem Foto ist ein Bottich einer Waschmaschine zu sehen, der komplett verunreinigt ist, man sieht Ablagerungen von Flusen, Fett, Dreck.
Der Schmutz kann auf schlechte Waschmitteldosierung, ungeeignetes Waschmittel oder auf ein nicht fĂŒr die WĂ€sche geeignetes Waschmaschinen-Programm (etwa BadetĂŒcher mit dem FeinwĂ€sche Programm waschen) zurĂŒckgefĂŒhrt werden.

Weitere Ursachen fĂŒr einen verdreckten Bottich:
- Schmutz von Kleidung, der nicht rausgespĂŒlt wurde, weil dem Waschgang zu wenig Wasser zugefĂŒgt wurde.
- ÜbersĂ€ttigte Waschlauge: Wasserdosierung fĂŒr Verschmutzungsgrad zu gering.

Tipps zur richtigen Verwendung einer Waschmaschine:
- Nicht nur Kurzprogramme verwenden (es kann passieren, dass das Waschmittel nicht richtig aufgelöst wird. So wird der Schmutz ungenĂŒgend entfernt und im Wasser gebunden), sondern Programme wĂ€hlen, die mind. zwei Stunden lang waschen. 
- Waschmittel richtig dosieren: nicht zu viel, nicht zu wenig (Dosierungsangabe beachten).
- Wenn die Waschmaschine voll ist: bei manchen GerĂ€ten gibt es eine Taste „extra spĂŒlen“ oder „Wasser plus“.

Zwei Programmbeispiele:
1. FĂŒr BettwĂ€sche (+ ggf. UnterwĂ€sche):
Programm Baumwolle oder Pflegeleicht (sofern vorhanden: Hygiene/AllergiePlus)
Temperatur: 60°
Option: sofern vorhanden ExtraspĂŒlen/Wasserplus/SpĂŒlenplus
2. BadetĂŒcher und Frottee:
Programm Baumwolle (sofern vorhanden: AllergiePus/Hygiene)
Temperatur: 60° 70° 75° (wenn weiß: 90° 95°)
Option: sofern vorhanden ExtraspĂŒlen/Wasserplus/SpĂŒlenplus
Weitere Informationen:
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2. Welche GerÀte reparieren wir im R.U.S.Z?
                                                                                       Bildquellen: R.U.S.Z
GrundsĂ€tzlich alles, wodurch Strom fließt, zB auch ein SchuhputzgerĂ€t, wie es auf dem Foto zu sehen ist. Allgemein reparieren wir HaushaltsgroßgerĂ€te (Vor-Ort-Reparatur) und HaushaltskleingerĂ€te, GartengerĂ€te, Unterhaltungselektronik, SportgerĂ€te, Lampen uvm.
FĂŒr ausgefallene GerĂ€te fragt einfach nach!

In KĂŒrze könnt ihr GebrauchtgerĂ€te auch im neuen "Widado" Second-Life-Shop bestellen!
Weitere Informationen:
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3. Sepp Eisenriegler im Interview bei der „Franchise-Jause“
Die HĂ€lfte der CO2 Emissionen entstehen, indem natĂŒrliche Ressourcen entnommen, zu Produkten verarbeitet und die Produktnutzungsdauer verkĂŒrzt wurde. FrĂŒher baute man zB Waschmaschinen fĂŒr 30-50 Jahre Nutzungsdauer, also fĂŒr ein halbes Leben, heute hĂ€lt eine Waschmaschine durchschnittlich nur 7 Jahre lang.

Die gute Nachricht: Der Kampf um die Trendumkehr ist schon gewonnen. Dank unserer jahrelangen Lobbyarbeit in BrĂŒssel wird es in einigen Jahren WegwerfgerĂ€te in der EU nicht mehr zum Kaufen geben.
Ein hörenswertes GesprĂ€ch mit Sepp Eisenriegler ĂŒber frĂŒhzeitige Obsoleszenz, die Schaffung einer europĂ€ischen Norm durch das R.U.S.Z, die Schaffung einer europĂ€ischen Reparatur-Infrastruktur und die Ausbildung von neuen Mitarbeiter*innen.
WeiterfĂŒhrender Link:
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4. Besuche das re:pair Festival im Volkskundemuseum bis zum 6.11.!

Ziel des re:pair FESTIVAL ist es, die traditionsreiche Kultur der Reparatur aufzuwerten und wiederzubeleben.
Bis 9. November gibt es am Festival und an seinen vielen Orten Filme, VortrÀge, GrÀtzel-SpaziergÀnge, Ausstellungen, Konzerte und einiges mehr.

Reparatur ist ein wichtiges Instrument, um der Klimakrise entgegenzutreten. Reparatur ermöglicht effizientere Nutzung von Produkten und einen achtsameren Umgang mit unseren Ressourcen. Und sie lÀsst sich hervorragend in den eigenen Alltag integrieren.

Weitere Informationen:
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5. "Wer kaputte Klamotten repariert, repariert ein kaputtes System"

                 Modedesignerin Orsola de Castro                   
 Bildquelle: Tamsin Haughton

Auch bei Textilien gilt: Reparieren statt Wegwerfen!
Von den 53 Mio Tonnen Textilien, die jedes Jahr auf der Welt produziert werden, landen 75 % im MĂŒll. Die Modedesignerin Orsola de Castro fordert deshalb ein „radikales Behalten“ und die „Reparatur-Revolution“.

Wie bei ElektrogerĂ€ten wird auch bei Mode mehr TRANSPARENZ vom Hersteller gefordert: Damit KĂ€ufer*innen genau wissen, was in KleidungsstĂŒcken drin steckt.
Wir mĂŒssen nicht nur die KleidungsstĂŒcke reparieren, sondern auch das Leben von Millionen Menschen in LĂ€ndern, die wir seit Jahrhunderten ausbeuten. Modelabel machen massive Profite, weil sie den Leuten, die die Kleidung herstellen, keinen anstĂ€ndigen Lohn bezahlen.
Lesenswertes Interview mit Orsola de Castro.

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6. Funktionierende GerÀte auszutauschen ist nicht energieffizient!
                                                                                              Bildquelle: BEUC

Der SchmĂ€h ist altbekannt, Fakt ist aber: Wenn funktionstĂŒchtige GerĂ€te durch neue ersetzt werden, ist dies KEINESWEGS "energieeffizienter".
Denn die HĂ€lfte der Umweltbelastungen eines KĂŒhlschranks, eines GeschirrspĂŒlers oder einer Waschmaschine entfallen auf den Abbau und die Verarbeitung der fĂŒr die Herstellung des GerĂ€tes notwendigen Rohstoffe, auf die industriellen Prozesse bei seinem Bau und fĂŒr seinen Transport in die Haushalte.

FunktionstĂŒchtige - und falls beschĂ€digt: reparierbare - HaushaltsgerĂ€te auszutauschen ist nie ökologisch sinnvoll, sondern Ziel von perfidem Greenwashing!

Der globale Ressourcenverbrauch hat sich in den letzten 40 Jahren verdreifacht! Die E-Schrott-Mengen in der EU haben sich vervierfacht! ElektroaltgerÀte sind der am schnellsten wachsende Abfallstrom. Es ist bisher nicht gelungen, das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln.
Über diese und mehr Themen spricht Sepp Eisenriegler in dem Vortrag: "Kann die Kreislaufwirtschaft unser Klima retten?"

Weitere Informationen:
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7. Erasmus+: „Lernwerkstatt nachhaltiger Umweltschutz“
 
                                                                                                                          Bildquelle: R.U.S.Z

Das Projekt entwickelt und erprobt in fĂŒnf Berufsfeldern innovative LernwerkstĂ€tten. Sie sollen nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz in der beruflichen Bildung thematisieren. Diese LernwerkstĂ€tten basieren auf einem allgemeinen Konzept, das im Projekt entwickelt wird und streben ein ganzheitliches Portfolio der Resultate an, die sowohl in der beruflichen Aus- als auch Weiterbildung genutzt werden können.
 
In dem Projekt arbeiten 6 Partner*innen aus 5 MitgliedslĂ€ndern der EuropĂ€ischen Union von 2022 bis 2024 zusammen. 

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8. Einheitliches Ladekabel fĂŒr Smartphones kommt!
Bildquellen: tagesschau

In der EU verkaufte Mobiltelefone, Tablets und Kameras mĂŒssen spĂ€testens Ende 2024 ĂŒber einen USB-C-Anschluss verfĂŒgen, das wurde vom EU-Parlament gestern beschlossen.

Die EU will den Verbraucher*innen das Leben einfacher machen, aber auch MĂŒll einsparen: Handy-Ladekabel waren im Jahr 2018 fĂŒr rund 11.000 Tonnen Elektroschrott verantwortlich. Die Vereinheitlichung der Ladestecker wird zur Verringerung von mehr als 1000 Tonnen Abfall in der EU pro Jahr beitragen.

Nach Angaben des EU-Parlaments sollen die neuen Leitlinien dazu fĂŒhren, dass Verbraucher*innen in der EU 250 Millionen Euro pro Jahr einsparen, weil unnötige LadegerĂ€tekĂ€ufe vermieden werden.

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9. Ă–kosoziales Franchising Ă  la R.U.S.Z: FĂŒr die Reparaturinfrastruktur der Zukunft
Bildquelle: R.U.S.Z
Mit Ökodesign-Richtline und Kreislaufwirtschaftspaket macht Europa in den kommenden Jahren den Weg frei fĂŒr langlebige und reparierbare Produkte. Woran es allerdings flĂ€chendeckend noch mangelt, ist die entsprechende Infrastruktur fĂŒr Reparatur und ReUse. Als Pionierbetrieb mit bald 25 Jahren Erfahrung hat das R.U.S.Z ein ökosoziales Franchise-System entwickelt, welches diese LĂŒcke schließen soll.

2021 wurde das Modell R.U.S.Z als erstes österreichisches Unternehmen auf die Liste der SDG Good Practices der Vereinten Nationen gesetzt und damit global zur VervielfÀltigung und Hochskalierung empfohlen.

Damit wenden wir uns an engagierte Reparaturprofis, die von einem ausgearbeiteten und bewÀhrten Konzept profitieren und eine echte ökosoziale Transformation mitgestalten wollen!
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10. Auszeichnung fĂŒr die GrĂŒnderin von Repair-CafĂ©s: Martine Postma
 
                                                                                        Bildquelle: repaircafe.org

Repair CafĂ©s sind Bausteine eines nachhaltigen, ressourcenschonenden Lebensstils und einer zukunftsfĂ€higen Ökonomie, zudem wird Reparieren immer mehr fĂŒr viele Menschen zu einem Lebensstil.

Sepp Eisenriegler, der österreichische Reparaturanwalt und GrĂŒnder des R.U.S.Z hat die Laudatio gehalten. „Reparatur ist die Königsdisziplin der Wiederverwendungsstrategien“, sagt er.

„Martine hat dies 2009 erkannt. Sie hat nicht nur daran gedacht, sie hat es auch in die Tat umgesetzt. Dass es heute weltweit Tausende von Repair CafĂ©s gibt, ist ihr zu verdanken. Deshalb hat sie diesen Preis verdient“.

In ihrer Dankesrede lobte Martine die Zehntausenden Repair-CafĂ©-Freiwilligen. „Ich finde es fantastisch, dass so viele Menschen bereit sind, sich freiwillig dafĂŒr einzusetzen, MitbĂŒrger*innen beim Reparieren kaputter Dinge und beim Erhalt und der Weitergabe von Reparaturkenntnis zu helfen. Alle zusammen bilden wir eine weltweite Bewegung von Menschen, die die Nase voll haben von der Wegwerfgesellschaft und die zeigen, dass es auch anders geht.“

Weitere Informationen:
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Schön, dass du dir wieder Zeit genommen hast, unser R.U.S.Z-Flankerl zu lesen. Like uns gerne auch auf Facebook, folge uns auf Twitter oder Instagram, wo wir tĂ€glich zu spannenden Themen rund um Reparatur, Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und vieles mehr informieren.
 
Möchtest du zu einem der Themen Fragen, Anregungen oder Kritik Ă€ußern? Dann zögere nicht, uns zu schreiben. Wir sind sowohl unter flankerl@rusz.at, als auch ĂŒber unsere Social Media KanĂ€le erreichbar.

Alle bisher erschienenen R.U.S.Z Flankerl findest du in unserem Flankerl-Archiv.

Wir freuen uns, wenn du auch das nĂ€chste Mal wieder in das Flankerl rein schaust und verabschieden uns mit unserem Motto:
 
LÀnger nutzen, statt öfter kaufen
Ressourcenschonung ist Klimaschutz!


Auf baldiges Wiederlesen,
Deine R.U.S.Z - Redaktion

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