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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit diesem Semester beginnt meine Amtsperiode als neuer Dekan unserer Fakultät. Im Namen des gesamten Dekaneteams, zusammen mit Michaela Schaffhauser-Linzatti und Nikolaus Hautsch, freue ich mich sehr, Sie zu Beginn des neuen akademischen Jahres begrüßen zu dürfen.
Das kommende Studienjahr bringt wichtige Weichenstellungen für unsere Fakultät mit sich. Erstens steht eine große Revision des Entwicklungsplans an. Wir sind hierbei aufgerufen, die Denominationen der in den nächsten sechs Jahren zu besetzenden Professuren bis zum Ende des Kalenderjahres zu benennen. Wir werden die Fakultätsklausur am 18./19. November zur intensiven Diskussion dieser Frage nutzen. Zweitens wird unsere Fakultät nächstes Jahr turnusgemäß evaluiert. Dazu müssen wir einen Selbstevaluationsbericht bis vor der Sommerpause 2017 erstellen. Unsere Performance in Lehre, Forschung und Third Mission wird auf Grundlage dieses Berichts durch externe Evaluatorinnen und Evaluatoren eingehend diskutiert. Die Evaluation kommt in gewissem Sinn zur rechten Zeit, da sie uns Gelegenheit bietet, uns über unsere Stärken und Schwächen sowie über unsere strategische Ausrichtung klar zu werden. Beides gilt es auch für die Revision des Entwicklungsplans im Auge zu behalten.
Im Bereich Lehre gibt es gemischte Signale. Die Zahl der neuen Inskriptionen liegt fast 14% unter jener des Vorjahres. Es gilt nun zu überlegen, wie wir das Studium an unserer Fakultät attraktiver machen können. Auf der anderen Seite scheinen unsere neuen Master in Betriebswirtschaft und Internationaler Betriebswirtschaft positiv aufgenommen zu werden. Diese Programme ermöglichen allen Studierenden der Universität Wien unabhängig von ihrer Studienrichtung den Quereinstieg in die Wirtschaftswissenschaften. Unsere Präsentation dieser Programme am 6. Oktober im Audimax ist auf durchaus reges Interesse gestoßen.
Wie Sie dem Newsletter entnehmen können, gibt es sehr viele erfreuliche Nachrichten aus der Fakultät. Erfolgreiche Konferenzen, positiv abgeschlossene Habilitationen und gewonnene Stipendien gibt es zu vermelden. Auch im Bereich der "Third Mission" ist die Fakultät gut unterwegs. Mit der Tagung "Joseph Schumpeter heute" und dem gut besuchten Anlass zu Wissenschaft & Praxis zum Thema Logistik und Produktion konnten wir für ein breiteres Publikum interessante Veranstaltungen bieten.
Zum Abschluss möchte ich meinem Vorgänger Oliver Fabel nochmals sehr herzlich für seinen hervorragenden und engagierten Einsatz für die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften in den vergangenen vier Jahren danken. 
 
Ihr
Jean-Robert Tyran



 

Der einheitliche Aufsichtsmechanismus und multinationale Banken 


Gyöngyi Lóránth, seit 2009 Professorin am Institut für Finanzwirtschaft der University of Vienna und Research Affiliate at the Centre for Economic Policy Research (CEPR) London, untersucht zusammen mit Giacomo Calzolari (Universität Bologna) und Jean-Edouard Colliard (HEC Paris) im Artikel, "The Single Supervisory Mechanism and Multinational Banks", die strategische Reaktion von Banken auf die Einführung einer supranationalen Aufsichtsbehörde.
Der Single Supervisory Mechanism – SSM (einheitlicher Aufsichtsmechanismus bzw. umgangssprachlich zentrale europäische Bankenaufsicht) ist einer der zentralen Pfeiler der europäischen Bankenunion. Mit diesem Mechanismus hat die Europäische Zentralbank (EZB) seit 2014 die Aufsicht über Banken in der Eurozone übernommen.  
Die Organisation von Aufsichtsbehörden ist sowohl in der EU als auch in den USA im Mittelpunkt interessanter und intensiver wirtschaftspolitscher Diskussionen. Die Präsenz mehrerer einzelstaatlicher Behörden in der EU hat zu beträchtlichen Koordinationsproblemen bei der Aufsicht über multinationale Banken geführt. Die neue Aufsichtsstruktur innerhalb der Eurozone will solche Koordinationsversagen lösen, indem Aufsichtsbefugnisse an eine supranationale Behörde, nämlich der Europäischen Zentralbank, vergeben werden. Seit 2016 werden die 129 "wichtigsten Banken" von der EZB direkt beaufsichtigt.
Die Europäische Kommission hat 2012 vorgeschlagen, der EZB die Aufsicht auf Banken der Eurozone zu übertragen. Vor allem um Aufsichtsfehler zu vermeiden, welche seit Beginn der Bankenkrise maßgeblich das Vertrauen in den EU Bankensektor gemindert haben.
Zum Beispiel hatte Dexia - ein an den Börsen in Brüssel und Paris notierter Bankkonzern mit Hauptsitz in Brüssel - trotz Beaufsichtigung durch die nationalen Behörden Belgiens, Frankreichs, Luxemburgs und den Niederlanden, 2011 Verluste in Höhe von € 6 Milliarden zu verzeichnen.
In ihrer aktuellen Publikation zeigen Professorin Lóránth und die Professoren Giacomo Calzolari und Jean-Edouard Colliard, wie das Bankensystem auf die neue Aufsichtsstruktur reagieren wird.
Zum Beispiel wird bei der Überwachung von ausländischen Tochtergesellschaften durch Behörden des Gastlandes der Wert des Auslandsvermögens einer multinationalen Bank erhöht. Dieser Wert deckt potentielle Verluste im Heimatland ab und kann so die Belastung durch nationale Einlageversicherungsfonds mildern. Die Aufsicht durch die Behörden des Gastlandes hat einen positiven externen Effekt auf die Aufsicht im Heimatland, während es die ausländische Einheit beobachtet. Das Niveau der Überwachung kann in diesem Fall zu niedrig sein.
Einer übernationalen Aufsicht wie der EZB die Verantwortung zu übertragen löst das Problem: Durch die Aufsicht wird der positive externe Effekt der Überwachung der ausländischen Einheit auf die gesamte multinationale Bank übertragen.
Die zentrale europäische Bankenaufsicht setzt sich aus der EZB und den nationalen Aufsichtsbehörden der Euro-Länder zusammen. Mitgliedstaaten außerhalb des Euroraums können aber freiwillig am Single Supervisory Mechanism teilnehmen.
Unter die direkte Aufsicht der Europäischen Zentralbank fallen bedeutende Großbanken, wobei auf jeden Fall die drei größten Institute eines Mitgliedstaates beaufsichtigt werden.
Bei der direkten Aufsicht über die Großbanken greift die Europäische Zentralbank aber auf die Unterstützung nationaler Aufsichtsbehörden zurück. 

Jubilar Richard Hartl neuer Alumni-Beauftragter


 Der Jubilar Richard Hartl wurde anlässlich seines 60. Geburtstags im Rahmen des 5. EULOG Workshops im September 2016 gefeiert. Eröffnet wurde die Hauptveranstaltung des Workshops durch den scheidenden Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Professor Oliver Fabel, den Institutsvorstand des Instituts für Betriebswirtschaftslehre, Professor Otto Altenburger, ÖGOR Präsident Professor Marc Reimann (Universität Graz) und durch den emeritierten Professor Gustav Feichtinger der Technischen Universität Wien. Die Eröffnungsredner brachten hierbei das hohe Ansehen Professor Hartls als Wissenschaftler und als Person zum Ausdruck. Besonders hervorgehoben wurden neben den wissenschaftlichen Leistungen des Jubilars sein umfangreiches Engagement in der Organisation und Lehre an der Universität Wien, wo Professor Hartl seit mittlerweile über 20 Jahren den Lehrstuhl für Produktion und Logistik hält. Außerdem wurden seine außergewöhnliche Einsatzbereitschaft in der wissenschaftlichen Community, sowie seine Verdienste um die ÖGOR (Österreichische Gesellschaft für Operations Research) gewürdigt.
Neben seiner Tätigkeit als Kassier der IFORS  (International Federation of Operational Research Societies) und Editor für das wissenschaftliche Journal "Transportation Science" fungiert Hartl nun auch als neu-designierter Alumnibeauftragter unserer Fakultät.  
 Entsprechend der Forschungsschwerpunkte des Jubilars war der Workshop in zwei Teile gegliedert. Während im ersten Teil verschiedene Anwendungen der Kontrolltheorie diskutiert wurden, war der zweite Teil Problemstellungen im Bereich der Produktion und Logistik gewidmet. Insgesamt umfasste der Workshop 30 wissenschaftliche Vorträge. Die Plenarvorträge wurden von Professor Peter Kort (Tilburg University), Professor Suresh P. Sethi (The University of Texas at Dallas), Professor Michel Gendreau (Ecole Polytechnique de Montreal) und Professor Martin Savelsbergh (Georgia Institute of Technology) gehalten.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war das Galadinner im ehemaligen Gebäude der Wiener Börse, wo sich knapp 100 Gäste zu Ehren des Geburtstags von Richard Hartl einfanden. Dabei wurde der Jubilar mit einer Festschrift zu seinen Ehren überrascht. Das Buch[1], welches 26 Beiträge von insgesamt 67 Autorinnen und Autoren enthält, wurde von Professor Herbert Dawid (Universität Bielefeld), einem der Editoren der Festschrift und ehemaliger Mitarbeiter von Prof. Hartl, überreicht. Festreden hielten Professor Stefan Minner (TU München) und Professor Alexander Mehlmann (TU Wien), beide langjährige Weggefährten des Jubilars.
Trotz seiner intensiven Forschungstätigkeiten kommt die Lehre für Richard Hartl keineswegs zu kurz  – er erfreut sich als Lehrender großer Beliebtheit unter den Studierenden. Und als aktiver Lehrer und Betreuer unzähliger Abschlussarbeiten verhalf er seinen Studierenden zu erfolgreichen akademischen Werdegängen und Karrieren in der freien Wirtschaft. Der Teaching Award wurde Professor Hartl 2014 von Rektor Heinz W. Engl und Vizerektorin Christa Schnabl überreicht.
Ein weiteres Highlight des Workshops war der von der Stadt Wien geförderte Besuch eines typischen Wiener Heurigen in Ottakring. Dort brachte Dr. Margaretha Gansterer die hohe Wertschätzung, die Professor Hartl bei seinen Mitarbeitern innehat, zum Ausdruck.
 
[1] David et al. (Eds), Dynamic Perspectives on Managerial Decision Making – Essays in Honor of Richard F. Hartl, Springer International Publishing Switzerland, Cham, 2016.
 
 

Gründung des Vienna Behavioral Economic Network


Beim ersten Treffen des neu gegründeten Vienna Behavioral Economics Network (VBEN) am 7. September 2016 im Haus der Industrie haben Verhaltensökonom Professor John List (University of Chicago) und Dekan Jean-Robert Tyran über das große Potenzial von Feldexperimenten für eine evidenzbasierte Politik diskutiert.
Das VBEN wurde gegründet um Erkenntnisse der verhaltensökonomischen Forschung mit Interessierten zu teilen. Es soll als Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis dienen. Expertinnen und Experten berichten dabei regelmäßig über ihre Erfahrungen.
Am 5. Dezember 2016 werden um 18:30 bis 20:00 im Haus der Industrie Dekan Jean-Robert Tyran und Gerhard Fehr, CEO FehrAdvice & Partners AG über "Behavioral Economics: The Power of Nudges – Einsatz & Grenzen sanfter Stupser diskutieren. Hier anmelden. 

Konferenz zu High Frequency Trading


High-Frequency Trading - Curse or Blessing?" lautete der Titel einer von Professor Nikolaus Hautsch, Professor Walter Schachermayer und Professor Georg Pflug am 22./23. September in der Sky-Lounge organisierten internationalen Konferenz zum Thema Hochfrequenzhandel auf Finanzmärkten. 14 zu diesem Thema teilweise weltweit führende Wissenschaftler aus Europa und den USA waren der Einladung nach Wien gefolgt und  beleuchteten das Thema aus höchst unterschiedlichen Blickwinkeln. Entsprechend konnten vielfältige Einblicke aus finanzwirtschaftlicher, statistischer und mathematischer Sicht wie auch aus der Perspektive der Finanzpraxis, Regulatoren und  Börsenbetreiber gewonnen werden.  

Unter anderem gewährten Vorträge von Professor Terrence Hendershott (University of California Berkeley) sowie Andrei Kirilenko und Professor Rama Cont (beide Imperial College London) neueste Einblicke in die Rolle von Latenzzeiten und algorithmischen Handel. Professor Pete Kyle (University of Maryland), Professor Torben Andersen (Northwestern University) und Jean-Philippe Bouchaud (Capital Fund Management) präsentierten aktuelle Resultate zu Skalierungs- und Invarianzeigenschaften, die offensichtlich vielen Marktmikrostrukturzusammenhängen zugrunde liegen und damit universellen Charakter haben. Thierry Foucault (HEC Paris) beschäftigte sich aus theoretischer Sicht mit der zentralen Frage, in welcher Weise große, ungefilterte (Echtzeit-)Information auf Preise und Handelsverhalten wirkt. Statistische Aspekte wurden von Professor Mark Podolskij (Aarhus) und Professor Mathieu Rosenbaum (École Polytechnique Paris) aufgezeigt. Professor Chris Rogers (Cambridge) widmete sich der provokanten Frage, ob komplizierte Modelle für Hochfrequenzprozesse überhaupt sinnvoll geschätzt werden können und schlägt alternativ einfache Ansätze und Verfahren zur adaptiven Modellselektion vor.
Ein offensichtliches Resultat dieser Tagung war, dass Hochfrequenzhandel offensichtlich sowohl negative wie auch positive Aspekte mit sich bringt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis, wie Jean-Philippe Bouchaud, betonen, dass die liquiditätserhöhende Wirkung des Hochfrequenzhandels Handelsstrategien, wie sie von fortgeschrittenen Fondsmanagerinnen und -managern verwendet werden, durchaus zu Gute kommt und damit die Transaktionskosten letztendlich senkt. Andererseits zeigen aktuelle Resultate von Professor Albert Menkveld (VU University Amsterdam), dass institutionelle Händler, die sehr große Positionen zu liquidieren haben, durch Hochfrequenzhandel nach wie vor signifikant schlechter gestellt werden. Auch wenn Hochfrequenzhandel für Börsenplattformen eine wichtige Einnahmequelle darstellen, gibt es auch aus regulatorischer Sicht viele offene Fragen. Frank Hatheway, Chief-Economist der NASDAQ, sieht noch viel Forschungsbedarf, bevor die Frage nach Fluch oder Segen von Hochfrequenzhandel hinreichend präzise beantwortet werden kann. Die Tagung, die von allen Teilnehmern als ein großer Erfolg gewertet wurde, war ein wichtiger Schritt in diese Richtung.  

Rückblick: Wissenschaft & Praxis


Im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe Wissenschaft & Praxis lud die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften am 18. Oktober 2016 zum Thema "Big Data in Produktion und Logistik. Wie kann die Fülle an Information sinnvoll verarbeitet werden?" in die Sky Lounge ein.
An der Podiumsdiskussion nahmen diesmal Professor Karl Dörner (Professur Produktion und Logistik mit internationaler Schwerpunktsetzung) und Dr. Ralph Gallob (Geschäftsführer der Industrie-Logistik-Linz) teil. Mag. Michael Stummer (Manager der SynGroup) leitete die Veranstaltung als Moderator.
Im Anschluss wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Buffet verköstigt und hatten in diesem Rahmen die Möglichkeit, sich persönlich mit den Vortragenden auszutauschen.
Wir bedanken uns sehr herzlich für das zahlreiche Erscheinen und freuen uns auf die nächste Veranstaltung. 

Class of Excellence


Die besten und vielversprechendsten Studierenden des ersten Studienjahres eines Bachelorstudiums an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften werden in der Class of Excellence (CoE) gefordert und gefördert. Das Ziel der CoE ist es, eine Gruppe von engagierten und erfolgreichen Bachelor-Studierenden zu etablieren, die sich der Fakultät verbunden fühlen und Fakultät auch als "Botschafterinnen und Botschafter" nach außen vertreten.
Die CoE sollte von Beginn an Teil eines Kontaktnetzwerkes zwischen Alumni der Universität Wien und Führungskräften renommierter Unternehmen sein. Diese Studierenden tragen das Potential in sich, den hohen Qualitätsstandard in Forschung, Lehre und Output an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Wien zu entsprechen und neue Standards für die Zukunft zu setzen.
Es wird den Mitgliedern ein großzügiges Programm geboten. Angefangen bei Exkursionen zu österreichischen und internationalen Unternehmen und Institutionen bis hin zu Workshops zur Vorbereitung auf das Berufsleben. 

Neue Masterstudien BW und IBW seit Oktober 2016


Ab dem Wintersemester 2016 werden die Masterstudien Betriebswirtschaft (BW) und Internationale Betriebswirtschaft (IBW) in neuer Form angeboten.
Betriebswirtschaft bietet ab sofort die Möglichkeit, Spezialisierungen im Ausmaß von 80 ECTS zu unterschiedlichen Themenbereichen zu wählen und so das Studium noch besser an die individuellen Bedürfnisse und die persönlichen Berufswünsche anzupassen.
Neben der Vermittlung von betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen haben Studierende der Internationalen Betriebswirtschaft die einzigartige Möglichkeit sich für einen Kulturraum zu entscheiden, für welchen sie interdisziplinär ausgebildet werden. Als regionale Schwerpunkte stehen Europa, Afrika, China, Japan, Südasien, Lateinamerika und der slawische Raum zur Auswahl stehen. So können sich Studierende fundierte sprachliche, historische, soziologische, kulturelle und rechtliche Kompetenzen aneignen.  

Gewisse Grundkenntnisse aus betriebswirtschaftlichen Kernfächern sind jedoch erforderlich. Für diese wirtschaftlichen Kompetenzen und quantitativen Voraussetzungen werden, während man an der Universität Wien einen Bachelor absolviert, eigene Erweiterungscurricula angeboten, die man bereits im Bachelorstudium besuchen kann. Unter dieser gewissen Öffnung des Studiengangs verstehen die Verantwortlichen allerdings keineswegs eine Qualitätsminderung. Studierende anderer Universitäten können äquivalente Lehrveranstaltungen und Kompetenzen externer Hochschulen einreichen. Weist man außerdem die notwendigen Englischkenntnisse (Niveau C1) nach, steht dem sofortigen Einstieg in ein BW- oder IBW Masterstudium nichts mehr im Wege.
Weitere Informationen sind sowohl im Medienportal der Universität Wien aber auch auf den Fakultätsseiten (Betriebswirtschaft, Internationale Betriebswirtschaft) nachzulesen.  

Rückblick: 
International Lunch


Der International Support kümmert sich um das Thema Auslandserfahrung für die Studierenden und Lehrenden unserer Fakultät, sowie um Studierende aus dem Ausland, die an unserer Fakultät im Rahmen eines Austauschprogramms studieren.
Die Mobilitätsprogramme ERASMUS+ Studierendenmobilität, ERASMUS+ Praktika (ERASMUS+: EU/EWR, Türkei, Mazedonien), Non-EU Student Exchange (außereuropäische Mobilität, Russland, Ukraine) und ERASMUS+ International Mobility sind für alle Studierenden zugänglich und sorgen dafür, dass nicht nur exzellentes Fachwissen erworben wird, sondern auch interkulturelle Fähigkeiten und "soft skills" nicht zu kurz kommen.
Seit November 2016 leitet Kathrin Dolmanitz den International Support. Die Ressortleitung Internationales an der Fakultät hat seit Oktober 2016 Professorin Michaela Schaffhauser-Linzatti inne.
Beim International Lunch am 17. Oktober 2016 nahmen in der Sky Lounge wieder zahlreiche Studierende die Gelegenheit wahr, sich in gemütlichem Ambiente und bei malerischem Ausblick über außereuropäische Auslandsaufenthalte zu informieren und internationale Kontakte zu knüpfen.
Nach der Begrüßung durch Dekan Jean-Robert Tyran informierte die DLE für Internationale Beziehungen das interessierte Publikum über Möglichkeiten und Abläufe eines Non-EU Exchange-Aufenthalts. Die Mitarbeiterinnen des International Support gaben anschließend nützliche Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung und Anerkennung.
Nach dem Vortragsteil der Veranstaltung galt es, sich den Köstlichkeiten am Buffet zu widmen. Beim gemeinsamen Essen boten sich reichlich Gelegenheiten sich mit zurückgekehrten Outgoings und aktuellen Incomings auszutauschen, sowie im informellen Rahmen Fragen zu stellen.
Die Öffnungszeiten des International Support sind montags von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr.

Business Consulting Society - Universität Wien


Zum ersten Mal wird Studentinnen und Studenten der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften die Möglichkeit geboten, Mitglied der neu gegründeten Business Consulting Society (BCS) zu werden.
BCS bietet spannende und informative Einblicke in die Arbeitswelt der Betriebswirtschaftslehre, unter anderem basierend auf dem Gebiet des Managements. Gemeinsam mit Unternehmen werden Projekte organisiert, um theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen: Durch das Engagement der Studierenden werden nicht nur die Möglichkeit geboten Soft-Skills zu entwickeln, sondern auch mit knowledge worker, Professionals und etablierten Unternehmen in Kontakt zu treten.
Bei Interesse das BCS Team unter Email: bcs.univie@gmail.com oder
Facebook: @businessconsultingsociety kontaktieren.
•  Aufsichtsmechanismus
•  Richard Hartl

•  Gründung VBEN
•  High Frequency Trading
•  Wissenschaft & Praxis

•  Class of Excellence
•  Neue Masterstudien

•  International Support
•  Gründung BCS
Kürzlich bei einem Gastvortrag auf Ihrer Universität: viel Interesse und gute Diskussionen, auch rund um die Unzufriedenheit mit dem Zustand von Unternehmen im Speziellen und der Welt im Allgemeinen. Wer daran etwas ändern kann und will? Konzernbosse, Politiker, die anderen? Nein, das sind Sie, liebe Studierende. Denn Sie haben viel mehr Macht und Möglichkeiten, als Sie vielleicht glauben. Was Sie kaufen, was Sie bloggen, was Sie verlangen, was Sie selber tun und wer Sie sind macht den Unterschied. Machen Sie etwas: Laden Sie Unternehmenchefs und Politiker auf die Uni ein, erzählen Sie ihnen, was Sie sich als Konsumenten, Bürger und Arbeitskräfte wünschen. Starten Sie Initiativen und gründen Sie Start-Ups und setzen Sie sich ein und zur Wehr. Nehmen Sie Ihr Leben in die Hand!

Schreiben Sie mir: culen@cmpartner.at

NEWS

Forschungsprojekt zu Flüchtlingsthema – gefördert durch die OeNB

Professor Bernhard Kittel hat gemeinsam mit Professor Roland Verwiebe (Institut für Soziologie) eine Förderung im Umfang von 185.000 EUR für das Projekt "Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Österreich" von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) erhalten. 
"GreenCityHubs" gewinnt  VCÖ Preis in Kategorie
"Forschung und technische Entwicklung"











Das Forschungsprojekt "GreenCityHubs" entwickelt ein Konzept einer nachhaltigen inner-städtischen Zustelllogistik auf Basis innerstädtischer Verteilzentren und alternativen Fahrzeugen. 
An dem Projekt, das von der TU Wien eingereicht hat waren auch zwei Mitarbeiter des Lehrstuhls für Produktion und Logistik mit internationaler Schwerpunktsetzung beteiligt: Andreas Krawinkler und Fabien Tricoire.
 
Griessmair erhält FWF Schrödinger Stipendium 










Dr. Michele Griessmair hat ein Erwin Schrödinger-Stipendium vom FWF zugesprochen bekommen, das er an der Victoria University, Melbourne bei Professor John Zeleznikov und Professor Dan Druckman (visiting von George Mason University, Washington DC) verbringen möchte.
Semesterfrage: "Wie leben wir in der digitalen Zukunft?"



Jedes Semester stellt die Universität Wien ihren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Frage zu einem aktuellen Thema, das die Gesellschaft bewegt. Neben Interviews und Gastbeiträgen liefern auch Veranstaltungen zu diesem Thema interessante Einblicke.  
Forscherinnen und Forscher bieten hierzu Blickwinkel und Lösungsvorschläge aus ihrem jeweiligen Fachbereich.
Die Semesterfrage im Wintersemester lautet "Wie leben wir in der digitalen Zukunft?". Unsere Wissenschaft & Praxis Veranstaltung "Big Data in Produktion und Logistik. Wie kann sich die Fülle an Information sinnvoll verarbeitet werden?" hat sich der Semesterfrage schon ausführlich gewidmet. Beiträge betreffend der Semesterfrage werden im Online Magazin der Universität Wien uni:view unter Rubriken wie Wissenschaft & Gesellschaft, Professuren oder Forschung herausgebracht.  
 
Befragung zum Prüfungswesen
Im Zuge der Auditierung des Qualitätssicherungssystems letztes Jahr wurde der Universität Wien aufgetragen, einen Qualitätssicherungsprozess im Prüfungswesen zu etablieren.  

Das Rektorat hat daraufhin eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die nun mehrere unterschiedliche Instrumente der Qualitätssicherung in einzelnen Studienprogrammen erprobt. In der SPL4 Wirtschaftswissenschaften wird als Pilot eine Befragung der Studierenden des SoSe2016 zum Prüfungsgeschehen durchgeführt. Ziel der Befragung ist es, Feedback über das Prüfungsgeschehen zu erhalten und Verbesserungspotenziale im Prüfungswesen zu identifizieren.
Die Studierenden erhielten am 20.10. zu jeder Lehrveranstaltung einen Link zu einem kurzen Fragebogen. 14 Tage später erhielten Sie die Auswertung dieser Befragung übermittelt. Sie hatten danach die Möglichkeit, Stellungnahme zu den Ergebnissen über http://eval2.univie.ac.at abzugeben.  

TERMINE

Schumpeter Symposium 2016










Das diesjährige Schumpeter Symposium wurde am 14. Oktober von Professor Peter Rosner und Professor Manfred Nermuth organisiert. Dekan Jean-Robert Tyran, stellvertetender Institutsvorstand Professor Gerhard Sorger und Dr. Friedrich Hardegg eröffneten die Konferenz. Auf dem Programm standen mehrere Vorträge, die einer Würdigung und kritischen Beurteilung der Leistungen Joseph Schumpeters aus moderner Sicht gewidmet waren. 
Veranstaltungsvorschau

Die diesjährige Fakultätsklausur findet vom 18. bis 19. November 2016 im Palais Strudlhof statt. 

"Braucht Österreich einen New Deal?" Diese Frage wird am 17.1.2017 von internen und externen Experten diskutiert. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und der Initiativgruppe Alpbach Wien organisiert.

PERSONALIA

Habilitationsverfahren Markus Leitner abgeschlossen










Wir freuen uns mitteilen zu können, dass Dipl.-Ing. Dr. Markus Leitner nun den offiziellen Bescheid über den positiven Abschluss seines Habilitationsverfahrens erhalten hat. 

LECTURES UND WORKSHOPS

Auctions and Market Design 2016










Professor Marten Janssen und Dr. Bernhard Kasberger organisierten vom 29. bis 30. August den Workshop "Auctions and Market Design 2016". Unter anderem hielten Professor Paul Milgrom (Stanford University), Professor Lawrence M. Ausubel und Professor Peter Cramton (beide University of Maryland),  sowie Professor Achim Wambach (ZEW Mannheim) Vorträge.
Behavioral Public Economics










Zum Thema Behavioral Public Economics haben Rupert Sausgruber (Wirtschaftsuniversität Wien) und Dekan Jean-Robert Tyran vom 8. bis 9. September einen Workshop organisiert. Unter anderem sprachen Professor John List (University of Chicago) , Lucas Coffman (Harvard University), David Cooper (Florida State)und Ingvild Almas (Norwegian School of Economics). 

UNIPORT










JobTalk: Vielseitiger Handel - Marktplatz für steile Karrieren
Mit knapp 570.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist der Handel der bedeutendste Arbeitgeber in Österreich. Nur 6 Prozent davon sind Akademikerinnen und Akademiker. Doch die Branche braucht Führungsnachwuchs und sucht Jungakademikerinnen und Jungakademiker.  

Berufsneulinge können im Handel zügiger und früher aufsteigen als in vielen anderen Wirtschaftszweigen. Der Handel verändert sich: er wird internationaler, schneller und komplexer. Herkömmliche Vertriebswege werden je nach Sparte teilweise vom Onlinegeschäft abgelöst. Damit steigen die Anforderungen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Führungskräfte, es entstehen aber auch viele neue Jobchancen im E-Commerce Bereich.
Die Podiumsgäste der Unternehmen von Hofer, Leiner, Peek & Cloppenburg, und SPAR werden in einer spannenden Diskussion Rede und Antwort stehen.
Termin:  6 Dezember 2016.
Beginn: 18.00 Uhr
Ende: 20.00 Uhr
Ort: UniCampus, Aula, Hof 1, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Veranstalter: Uniport Karriereservice der Universität Wien
Infos und Anmeldung.  
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