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Discount-Preise für Elefantenjagd
Liebe Frau Herriger,
1.644 Euro kostet das Leben eines Elefanten. So niedrig ist die Gebühr, die Botswanas Regierung für den Abschuss eines Rüsseltieres verlangt. Die Regierung hat die Trophäenjagd wieder eingeführt und lässt ausländische Jäger die Elefanten zum Discount-Preis abschießen. Einheimische Jäger müssen sogar nur umgerechnet 657 Euro Gebühr berappen. Anders als häufig behauptet profitiert die Bevölkerung kaum von der Jagd. Der Löwenanteil der Einnahmen geht an die Jagdreiseanbieter, die Tausende mit dem blutigen Geschäft scheffeln. Der Fototourismus spült viel mehr Geld in die Kassen der Länder und der Menschen, und er schafft viel mehr Arbeitsplätze. Doch die neue Regierung Botswanas scheint mit der Wiedereinführung der Jagd auf Stimmen bei den kommenden Wahlen zu hoffen und setzt nun nicht nur das gute Image des Landes bei Touristen aufs Spiel, sondern auch seine Artenvielfalt.
Trophäenjagd Botswana
Orang-Utans aus dem Feuer gerettet
In Indonesien wüten riesige Waldbrände. Für die Orang-Utans dort können die Feuer den Tod bedeuten, denn nicht nur ihr Zuhause brennt ab, sondern auch ihre Nahrungsgrundlage. Das Team von International Animal Rescue, das von Pro Wildlife unterstützt wird, fand zwei Orangs, die auf einer Bauminsel inmitten des verbrannten Waldes gestrandet waren.
Die Mitarbeiter handelten schnell und betäubten die beiden etwa 20-jährigen Menschenaffen. Bei der medizinischen Versorgung fanden die Pfleger im Gesicht eines der Tiere sogar eine Kugel. Die beiden bekamen die Namen Bara und Arang und werden derzeit in der Station auf Borneo betreut. So bald wie möglich werden sie in einem sicheren Waldgebiet wieder ausgewildert. 
Rettung für Orang-Utans
Willkommen, Mutaanzi

Chamilandu, eine Elefantenkuh in der Auffangstation der von uns unterstützten Game Rangers International in Sambia, ist Mama geworden. Der Kleine ist gesund, wohlauf und heißt Mutaanzi. Die Geburt ist eine Sensation, denn es ist das erste Mal, dass ein geretteter Elefant in der Station Nachwuchs bekam. Chamilandu wurde vor elf Jahren aufgenommen und befindet sich in der Auswilderunsphase. Sie paarte sich mit einem wilden Elefantenbullen im Kafue Nationalpark.
Geburt im Elefantenwaisenhaus
In Kürze
Gefahrtiergesetz in NRW geplant

In deutschen Wohnzimmern leben Giftschlangen, Raubkatzen, Skorpione und viele andere gefährliche Tiere. Wir fordern schon lange strengere Regelungen für die Haltung exotischer Tiere. In Herne war zuletzt eine Kobra aus dem Terrarium entkommen und hatte einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Nun plant Nordrhein-Westfalen ein Gefahrtiergesetz.
Klimaschutz ist Artenschutz

Millionen Menschen haben sich vergangene Woche dem weltweiten Klimastreik angeschlossen und auch wir waren dabei. Denn für viele Tierarten und ihre Lebensräume ist der Klimawandel eine riesige Bedrohung. Das am Freitag von der Bundesregierung beschlossene Klimapaket ist viel zu zögerlich und den Tieren läuft die Zeit davon.
Gemeinsam für die Wildtiere weltweit!

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Sandra Henoch
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