R.U.S.Z-Flankerl, 1.10.2015
 
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Crowdinvestment für Nachhaltige Entwicklung

Einladung zum SERI Netzwerkabend: “Finanzierung für die Nachhaltigkeit – Crowdinvestment und neue Genossenschaftsbewegung” mit Heini Staudinger, Sepp Eisenriegler u. a.


Wann? 05.10.2015, 17:30 Uhr
Wo? Garnisongasse 7/17, 1090 Wien

Die BürgerInnengesellschaft – wir alle sind BürgerInnen (!) – muss (endlich) Kompetenz über eines ihrer zentralen Medien erlangen: das Geld“, sagt der Ökonom Raimund Dietz. Konkret gibt es dazu sehr viele Aspekte. Einer davon ist: die Unternehmen, die etwas für die Gesellschaft Sinn-volles auf den Markt bringen, mit dem dafür nötigen Kapital zu versorgen.

Seit 01.09.2015 ist das neue „Alternativfinanzierungsgesetz“ in Kraft. Damit ist offiziell erlaubt, wofür der „Schuhrebell“ Heini Staudinger noch vor Kurzem bestraft und gepfändet wurde. Auch für uns ist das eine interessante Möglichkeit, Kapital von Menschen zur Verfügung gestellt zu bekommen, denen die nachhaltige Entwicklung im Allgemeinen und unsere Projekte im Besonderen ein großes Anliegen sind.

Das Gesetz ist ein erster wichtiger Schritt. Darüber hinaus entsteht gerade eine neue Genossenschafts-bewegung, die „gemeinsinniges Wirtschaften” fördern und wirtschaftlich auf eine neue organisatorische Grundlage stellen möchte.

Bei unserem Netzwerkabend möchten wir gemeinsam mit anderen nachhaltigkeitsorientierten Unternehmen über diese neuen Finanzierungsmöglichkeiten informieren und mit Ihnen darüber diskutieren, wie BürgerInnen den neuen rechtlichen Rahmen nutzen können. Außerdem stellen wir konkrete Projekte vor, für die aktuell Startkapital gesucht wird.

Als Gäste haben bereits zugesagt: Heini Staudinger (GEA/Waldviertler Schuhwerkstatt), Sepp Eisenriegler (R.U.S.Z Reparatur-und Service-Zentrum), Lisa Muhr (Göttin des Glücks) und Raimund Dietz (Initiative Neue Geldordnung).

facebook-Event: https://www.facebook.com/events/987791121284891/ 

Mehr Infos & Anmeldung: http://www.rusz.at/seri-netzwerkabend-finanzierung-fuer-die-nachhaltigkeit-crowdinvestment-und-neue-genossenschaftsbewegung/

Ausbildungspflicht bis 18!

Teilqualifizierungen oder „Halblehren“ seien gut, aber zuwenig, um den Bedürfnissen Jugendlicher beim Einstieg in den Arbeitsmarkt bestmöglich zu helfen und gegen spätere Arbeitslosigkeit zu schützen. So Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer im Rahmen seines Einführungsvortrages von ERASMUS+ QualiProSH, einer grenzüberschreitenden EU-Initiative zur Qualifizierung benachteiligter Menschen im wachsenden Secondhand-Sektor im Festsaal des Umweltministeriums.

Die Zahl jener, die maximal einen Hauptschulabschluss als Qualifikation vorweisen können, sei einfach zu hoch, sagte Hundstorfer. Um die Chancen jener Jugendlichen auf den Einstieg in´s Erwerbsleben und dauerhafte Beschäftigungsmöglichkeiten drastisch zu erhöhen, sei eine Ausbildungspflicht bis 18 Jahre unumgänglich.

Der Bedarf an Secondhand-Produkten gehe mittlerweile in allen alten EU-Mitgliedsstaaten weit über die Versorgung sozial Schwächerer und älterer Menschen, die sich bei Neukäufen nicht umgewöhnen wollen hinaus, meinte Sepp Eisenriegler vom Reparatur- und Service-Zentrum R.U.S.Z, österreichischer Projektpartner und Moderator der ExpertInnentagung. Ökologisch und sozial verantwortungsvolle KonsumentInnen fänden sich mittlerweile in allen gesellschaftlichen Schichten. Eine weitere erfreuliche Grundlage für den wachsenden Bedarf an zur Wiederverwendung vorbereiteten E-Geräten in Österreich sei in der jüngst vollzogenen Novellierung der Elektroaltgeräte- Verordnung und damit klaren Regelung und inkludierten Qualitätssicherung zu finden, so Eisenriegler. 

Hugo Maria Schally, Abteilungsleiter für Eco-innovation und Circular Economy in der Generaldirektion Umwelt

Hugo Maria Schally, Abteilungsleiter für Eco-innovation und Circular Economy in der Generaldirektion Umwelt, wies darauf hin, dass der aktuelle produktbezogene Ansatz der EU-Kommission weit über die Abfall-Perspektive hinausgeht. Drei Kommissare stünden jetzt unter Druck, um bis Anfang Dezember dieses Jahres ein auf der Grundlage der öffentlichen Befragung abzustimmendes, ambitioniertes Konzept zur Circular Economy vorzulegen. Dieses enthalte jedenfalls ein neues Produktdesign: allein wegen der Ressourcenabhängigkeit des europäischen Wirtschaftsraums dürfe es nur mehr langlebige, reparierbare, wieder verwendbare und recyclingfähige Produkte geben.

 

Präsentation der “Intellectual outputs” des Projektes „QualiProSH: Projektträger: Sepp Eisenriegler (R.U.S.Z), Projektleiter Ralf Kaufmann (Kaufmann&Partner), Harald Reichl (R.U.S.Z), Heike Arold (nordprojekte Kaufmann & Partner, INBA, Projektmanagement)

ERASMUS+ QualiProSH, eine grenzüberschreitenden EU-Initiative zur Qualifizierung benachteiligter Menschen im wachsenden Secondhand-Sektor.
 

Lars Windelband (Prodekan der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd); Martin Kainz (AMS Wien – Abteilungsleiter Service für Arbeitskräfte); Edith Kugi-Mazza (AK Wien - Lehrlings- und Jugendschutz); Johann Böhm, Stadt Wien, MA 22 –Umweltschutz (v.l.n.r.)

ExpertInnen von der pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, der AK, des AMS Wien und der Umweltschutzabteilung der Stadt Wien diskutierten die von den Projektpartnern aus Deutschland, Finnland, Bulgarien, Slowenien und Österreich erarbeiteten Zwischenergebnisse. „Für den Einsatz von Elektroaltgeräte-Fachkräften, die nach dem vorliegenden Ausbildungskonzept qualifiziert werden, als „befugte Personen“ in ReUse-Zentren wäre eine Verordnungsermächtigung nach dem Abfallwirtschaftsgesetz durch das Umweltministerium hilfreich“ sagte der Vertreter der MA 22. Alle lobten den ökologischen und sozialen Mehrwert und kamen zum Schluss, dass die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten der, in mittlerweile drei EU-geförderten Projekten entwickelten 11 Curricula praktische Erprobung mit unterschiedlichen Zielgruppenpersonen nötig macht.
 

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